Allee im Park Klein Vielen

Als der Klein Vielener Gutsherr Eduard Jahn nach 1850 zu Ehren seiner verstorbenen Frau eine Kapelle auf dem Klingenberg, 200 Meter südlich des alten Gutsparkes, bauen ließ, veranlasste er auch die parkgemäße Gestaltung des Umfeldes. Er ließ einen Weg aus dem alten Gutspark zum Klingenberg anlegen und diesen mit einer eng geführten, von Winterlinden und Kastanien bestandenen Allee bepflanzen. Sie wirkt heute wie ein hoher Dom aus Bäumen, der in seiner gotischen Form den prägenden Baumerkmalen an der Kapelle ähnelt.
Den Übergang vom alten Gutspark zur Allee markierte einst eine Holzbrücke, die über einen Graben führte, und den Übergang von der Allee zum Klingenberg markiert bis heute ein Durchgang durch eine Feldsteinmauer, die den gesamten Hügel umgrenzt und sicher als ein „Aha“ in der Landschaft wirken und von weitem eine Anziehungskraft entfalten sollte.
Die Allee verändert im Laufe des Jahres immer wieder ihr Gesicht und beeindruckt den Wanderer stets aufs Neue. Sie ist wie die Kapelle, der Klingenberg und die Reste des alten Gutsparkes denkmalgeschützt.
Aber schauen Sie selbst!