1990/93 – Dorfchronistin Gisela Krull ruft die Kapelle in Erinnerung

Im Juli 1990 erschien in der Regionalzeitung „Nordkurier“, die aus der ehemaligen SED-Zeitschrift „Freie Erde“ hervorgegangen war, ein kleiner Beitrag mit dem  Titel „Das Wappen über der Tür“, der von der Peckateler Dorfchronistin Gisela Krull verfasst und von Nordkurier-Fotograf H. Krüger bebildert wurde. In dem Beitrag wird auf die Sagen und Legenden eingegangen, die es um die Kapelle in Klein Vielen gab. Mit diesem Beitrag rief G. Krull die Kapelle öffentlich in Erinnerung.
Ein anderer Beitrag von ihr erschien 1993 in der Zeitschrift „Mecklenburg“, die vom „Förderkreis heimattreuer Mecklenburger e.V.“ herausgegeben wurde, der bis 1993 in Ratzeburg ansässig war und dann seinen Sitz nach Schwerin verlegte, wo er sich 2012 auflöste.
Der Beitrag trug den Titel „…eine Kapelle in rein gotischem Style…“ und auch darin schildert sie die Sagen und Legenden um die Kapelle und berichtet über Streitigkeiten zwischen dem Klein Vielener Gutsbesitzer Jahn und dem Peckateler von Maltzan.
Sie geht aber auch auf die jüngere Geschichte der Kapelle ein, etwa auf die in das Jahr 1934 datierte Zerstörung der Kapellenfenster in der NS-Zeit durch Angehörige des „Reichsarbeitsdienstes“.
Sie konnte sich für Ihren Beitrag auch auf Informationen stützen, die ihr Förster Walter Hackert übermittelte, der in den 1930er Jahren auf dem Gut Klein Vielen tätig war.

Quellen
Anonymus [Krull, G.] 1990: Das Wappen über der Tür. Nordkurier, Strelitzer Zeitung, 20.7.1990.
Krull, G. 1993: „…eine Kapelle in rein gotischem Style…“, Mecklenburg 35 (3): 24. [Der Beitrag wurde im Bild der Übersichtlichkeit halber zusammengeschnitten, H.B.].