Wind- und Wassermühlen

Zwischen Lieps und Havelquelle sind in den historischen Messtischblättern aus den 1880er Jahren insgesamt neun Mühlen verzeichnet.
Bei sieben dieser Mühlen handelte es sich um ober- oder unterschlächtige Wassermühlen und bei zweien um Windmühlen.
Derzeit sind von den Wassermühlen nur noch zwei Mühlengebäude vollständig erhalten. Diese befinden sich in Zippelow und bei Hohenzieritz (Sandmühle). Von der Nonnenmühle am Nonnenbach nördlich Usadel und von der Hohenzieritzer Mühle unweit der Sandmühle sind nur noch die Grundmauern vorhanden.
Vollständig abgetragen wurden die Pulvermühle und (bis auf einen Schuppen) die Wanzkaer Papiermühle nordöstlich bzw. südöstlich von Usadel. Auch diese beiden Wassermühlen lagen am Nonnenbach. Der Ausschnitt aus dem Messtischblatt von 1888 zeigt die Standorte der Nonnenmühle, der Pulvermühle und der Wanzkaer Papiermühle.
Nichts mehr vorhanden ist auch  von der Granziner Wassermühle, die das Wasser der Havel antrieb.

Auf die ehemaligen Standorte der Bockwindmühlen in Peckatel und Klein Vielen weisen heute nur noch Flurnamen und im Falle von Klein Vielen ein 1921 entstandenes Gemälde hin.
Auf den zugehörigen Seiten wird detaillierter auf die Geschichte der einzelnen Mühlen eingegangen.
Die Bockwindmühle in Klein Vielen
Die Bockwindmühle bei Peckatel

Die Sandmühle

Quellen:
Abraham, M.; Berndt, T. & Götz, V. 2021: Wassermühlen und Windmühlen. In: Hochschule Neubrandenburg, Studiengang Naturschutz und Landnutzungsplanung. Projektbericht Historische Kulturlandschaftselemente als Zeugnisse des Landschaftswandels. Neubrandenburg: 10‒48.
Kartenausschnitt Messtischblatt 1888: Universität Rostock, Projekt Virtuelles Kulturlandschaftslaboratorium (VKLandLab) – www.vklandlab.uni-Rostock.de.