{"id":1362,"date":"2017-02-03T17:32:08","date_gmt":"2017-02-03T17:32:08","guid":{"rendered":"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/?page_id=1362"},"modified":"2017-04-23T11:37:41","modified_gmt":"2017-04-23T11:37:41","slug":"nsg-rosenholz-und-zippelower-bachtal","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/?page_id=1362","title":{"rendered":"NSG \u201eRosenholz und Zippelower Bachtal\u201c"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_1363\" aria-describedby=\"caption-attachment-1363\" style=\"width: 201px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Stelzenbuche.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1363 \" src=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Stelzenbuche-178x300.jpg\" width=\"201\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Stelzenbuche-178x300.jpg 178w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Stelzenbuche.jpg 580w\" sizes=\"(max-width: 201px) 100vw, 201px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1363\" class=\"wp-caption-text\">Stelzenbuche im Rosenholz<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dieses Naturschutzgebiet hat eine Gr\u00f6\u00dfe von 160 ha. Es wurde am 17.2.1960 unter Schutz gestellt und am 15. 9.1966 und 11.9.1967 erweitert. Als Schutzzweck wurde der Schutz und Erhalt weitgehend ungest\u00f6rter Quellmoore sowie eines Quellbaches mit angrenzenden Laubw\u00e4ldern festgelegt.<br \/>\nDas Schutzgbiet liegt 1,5 km n\u00f6rdlich von Hohenzieritz. Es liegt in der eiszeitlich gepr\u00e4gten Grundmor\u00e4ne des sogenannten Pommerschen Eisvorsto\u00dfes.<br \/>\nDas mehrfach eingeengte Zippelower Bachtal entstand aus einer ca. 2 km langen und 120 m breiten Schmelzwasserrinne. Das in einzelne Becken gegliederte Bachtal ist gr\u00f6\u00dftenteils vermoort. Hier befindet sich auch der von Sickerquellen, Seitenb\u00e4chen und vom Zippelower Bach gespeiste Eichsee.<br \/>\nDas heutige Rosenholz teilte sich einst in drei Waldst\u00fccke auf: in das eigentliche Rosenholz, die Zippelower Buchen und die Schwanheide. Der Name \u201eRosenholz\u201c soll in Zeiten des Gro\u00dfherzogtums Mecklenburg-Strelitz aus einem Fest der wei\u00dfen Rose hergeleitet worden sein, das die herzogliche Familie unter Teilnahme der Einwohner von Hohenzieritz einst feierte.<br \/>\nDas Rosenholz war ein beliebter Aufenthaltsort von K\u00f6nigin Luise, von dort waren Ausblicke bis nach Prillwitz und zur Lieps m\u00f6glich.<br \/>\nIm Zuge der Bodenreform 1945 erhielten die Neubauern aus den Gemeinden Hohenzieritz, Prillwitz und Zippelow im heutigen Schutzgebiet Bodenreformwald. Der Rest des Waldes blieb ungenutzt, da es sich zum Teil um j\u00fcngere Best\u00e4nde handelte. Nach der Unterschutzstellung 1960 erfolgte eine zur\u00fcckhaltende forstliche Nutzung bis 1990. Seitdem jedoch wird forstlich in die Waldbest\u00e4nde eingegriffen.<a href=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/kl\u00f6ckner-grabstein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1364 alignright\" src=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/kl\u00f6ckner-grabstein-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"189\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/kl\u00f6ckner-grabstein-200x300.jpg 200w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/kl\u00f6ckner-grabstein.jpg 629w\" sizes=\"(max-width: 189px) 100vw, 189px\" \/><\/a><br \/>\nLediglich die ehemaligen Pflanzg\u00e4rten, die quelligen Erlenbruchzonen sowie ein Hangbereich am Eichsee sind als Naturwaldreservat (Totalreservat) von der Nutzung ausgenommen.<br \/>\nDer Gebietszustand ist daher insgesamt nur befriedigend, da in den letzten Jahren massive forstliche Eingriffe zu St\u00f6rungen f\u00fchrten. Dies schloss forstlichen Wegebau und Anlage von Schneisen ein, um den Einschlag mit Harvestern und die Abfuhr des Holzes zu erm\u00f6glichen.<br \/>\nDer bestehende Schutz reicht daher nicht aus. Das vorhandene Totalreservat m\u00fcsste durch den Bereich des \u201eRosenholzes&#8220; erweitert werden, um im gesamten Waldmosaik vom armen Quellerlen\u00adbruch bis zu reichsten Quellbildungen der Erlen-Eschenw\u00e4lder und des Eschen-Buchenwaldes eine Naturwaldentwicklung zu erm\u00f6glichen.<br \/>\nDas Naturschutzgebiet ist durch Wanderwege erschlossen, die besonders im April\/Mai wegen des reichen Fr\u00fchlingsaspektes sehr attraktiv sind.<br \/>\nInteressante Wanderziele sind das Grab des Hegemeisters Hermann Kl\u00f6ckner (siehe Foto), der von 1879 bis 1906 das Rosenholz betreute, die Stelzenbuche, die unter keinem Schutz steht, aber bisher von F\u00e4llung noch verschont wurde, der &#8222;Rosenholz-Findling&#8220;, den heute aber nur noch Kundige finden oder auch ein recht gro\u00dfer Bestand \u00fcber 100-j\u00e4hriger Eiben.<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><br \/>\nUmweltministerium Mecklenburg-Vorpommern (Hg.) 2003: Die Naturschutzgebiete Mecklenburg-Vorpommerns. Schwerin: 346-347.<br \/>\nFotos: Hermann Behrens, 2013<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Naturschutzgebiet hat eine Gr\u00f6\u00dfe von 160 ha. Es wurde am 17.2.1960 unter Schutz gestellt und am 15. 9.1966 und 11.9.1967 erweitert. Als Schutzzweck wurde der Schutz und Erhalt weitgehend ungest\u00f6rter Quellmoore sowie eines Quellbaches mit angrenzenden Laubw\u00e4ldern festgelegt. Das Schutzgbiet liegt 1,5 km n\u00f6rdlich von Hohenzieritz. 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