{"id":1681,"date":"2017-09-16T11:54:43","date_gmt":"2017-09-16T11:54:43","guid":{"rendered":"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/?page_id=1681"},"modified":"2025-05-25T15:44:21","modified_gmt":"2025-05-25T14:44:21","slug":"hier-geht-es-zum-baustellenreport-jahn-kapelle","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/?page_id=1681","title":{"rendered":"Die Restaurierung der Jahn-Kapelle &#8230; eine gl\u00fcckliche F\u00fcgung"},"content":{"rendered":"<p>2016 begann die Restaurierung der &#8222;Jahn-Kapelle&#8220; in Klein Vielen, eines einzigartigen oktogonalen Sakralbaus, den der Hofbaumeister des Gro\u00dfherzogtums Mecklenburg-Strelitz, Friedrich Wilhelm Buttel, entwarf.<br \/>\nEinen ausf\u00fchrlichen R\u00fcckblick auf die wundersame Rettung des einzigartigen Bauwerks und die, die diese m\u00f6glich machten, bietet das umfangreiche Buch &#8222;<strong><em>Ein Kleinod in der Mecklenburgischen Seenplatte<\/em><\/strong>&#8222;.<br \/>\nDarin schildert der Autor, Hermann Behrens, nicht nur den Sanierungsprozess, sondern geht auch \u00fcber intensive Archivrecherchen der Familiengeschichte von Eduard Jahn, des Bauherrn der Kapelle, nach und beschreibt in diesem Zusammenhang dessen Verbindungen zum ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten &#8222;Turnvater&#8220; Friedrich Ludwig Jahn. Ebenso wird die Frage beantwortet, ob Buttel der Architekt des einzigartigen Baudenkmals war, welche Formensprache das Bauwerk aufweist und welche \u00c4hnlichkeiten zu anderen Sakralbauten Buttels festzustellen sind.<br \/>\nHier finden Sie<a href=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Behrens-2022-Inhaltsverzeichnis-Vorwort.pdf\"><strong>\u00a0Inhaltsverzeichnis und Vorwort<\/strong>\u00a0<\/a>des Buches und k\u00f6nnen es hier bestellen: <a href=\"https:\/\/edition-lesezeichen.de\/sachbuch\/1153\/ein-kleinod-in-der-mecklenburgischen-seenplatte?c=10\"><strong>Steffen Media<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Die Pflege des Klingenberges, auf dem die Kapelle thront und des denkmalgesch\u00fctzten ehemaligen Gutsparks in Klein Vielen, zu dem eine Allee geh\u00f6rt, die zum Klingenberg f\u00fchrt, wird von Mitgliedern und Freunden des Klein Vielen e.V. unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><strong>Der Klingenberg &#8211; ein Gartendenkmal<br \/>\n<\/strong>Auf dem Klingenberg standen zur Erbauungszeit der Kapelle h\u00f6chstens 15 B\u00e4ume. Das Umfeld der Kapelle war in das Gartenkonzept der Jahns einbezogen, noch heute zeugen beliebte Gartenpflanzen wie das Immergr\u00fcn oder aber die Schneebeere davon. Der Fr\u00fchjahrsaspekt d\u00fcrfte beeindruckend gewesen sein.<a href=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/mauer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1983 alignright\" src=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/mauer-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"305\" height=\"203\" srcset=\"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/mauer-300x200.jpg 300w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/mauer-768x512.jpg 768w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/mauer-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/mauer.jpg 1181w\" sizes=\"(max-width: 305px) 100vw, 305px\" \/><\/a><br \/>\nDie Kapelle war von weitem zu sehen. Von allen Seiten waren Sichtbeziehungen zwischen Dorf und Kapelle und von der Kapelle zur offenen Grundmor\u00e4nen-Landschaft vorhanden, die durch jahrzehntelangen ungehinderten Aufwuchs verstellt wurden.<br \/>\nAls mit der Sanierung der Kapelle begonnen wurde, \u00e4hnelte der Bewuchs auf dem Klingenberg einem Wald (s. Foto).<br \/>\nNachdem sowohl die Denkmal- als auch die Naturschutzbeh\u00f6rde die denkmalpflegerische Zielstellung der Gemeinde genehmigt hatten, konnten sukzessive eine Anzahl B\u00e4ume gef\u00e4llt und Unterwuchs aufgelichtet werden, sodass heute ansatzweise wieder Sichtachsen bestehen. Das Immergr\u00fcn breitet sich bereits wieder teppichartig aus und zeigt im Fr\u00fchjahr sein blaues Bl\u00fctenmeer.<a href=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Immergr\u00fcn.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4426 alignright\" src=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Immergr\u00fcn-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"305\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Immergr\u00fcn-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Immergr\u00fcn-300x225.jpg 300w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Immergr\u00fcn-768x576.jpg 768w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Immergr\u00fcn.jpg 1181w\" sizes=\"(max-width: 305px) 100vw, 305px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Die Feldsteinmauer um den Klingenberg &#8211; nach Hohenzieritzer Vorbild?\u00a0<\/strong><br \/>\nIn der Vegetationsperiode ist auch eine Feldsteinmauer kaum noch zu sehen, die Gutsfamilie Jahn in den 1850er Jahren um den ganzen Klingenberg herum gewisserma\u00dfen als &#8222;Aha&#8220; hatte anlegen lassen. Nur im Winter und noch im zeitigen Fr\u00fchjahr\u00a0 ist sie deutlich zu erkennen.<br \/>\nDas Vorbild daf\u00fcr war vermutlich die Feldsteinmauer um den Schlosspark in Hohenzieritz, der zwischen 1776 und 1790 angelegt wurde.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen:<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/?page_id=5870\">Die Kapelle vor der Sanierung<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/?page_id=2068\">Beitrag \u00fcber die Kapelle im NDR-&#8222;Nordmagazin&#8220;<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/?page_id=3050\">Beitrag \u00fcber die Jahn-Kapelle bei Neueins.tv Neubrandenburg<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2016 begann die Restaurierung der &#8222;Jahn-Kapelle&#8220; in Klein Vielen, eines einzigartigen oktogonalen Sakralbaus, den der Hofbaumeister des Gro\u00dfherzogtums Mecklenburg-Strelitz, Friedrich Wilhelm Buttel, entwarf. 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