{"id":4377,"date":"2021-02-23T17:33:00","date_gmt":"2021-02-23T17:33:00","guid":{"rendered":"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/?page_id=4377"},"modified":"2023-04-28T11:30:23","modified_gmt":"2023-04-28T11:30:23","slug":"ein-friedhof-erzaehlt-geschichten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/?page_id=4377","title":{"rendered":"Ein Friedhof erz\u00e4hlt Geschichte(n)"},"content":{"rendered":"<p>(<em>Hermann Behrens, 2021<\/em>) Von etwa 1851 bis 1871 war Langhagen eine Dom\u00e4ne des Gro\u00dfherzogs von Mecklenburg-Schwerin. 1871 wurde sie vom Gro\u00dfherzog von Mecklenburg-Strelitz gekauft und zwei Jahre sp\u00e4ter eine Oberf\u00f6rsterei Langhagen gebildet, die zun\u00e4chst der bisher in Wesenberg wirkende Oberf\u00f6rster Rudolf Hahn leitete. Das Gutshaus in Langhagen wurde nun zum Sitz der Oberf\u00f6rsterei. Die Dom\u00e4ne Langhagen blieb bestehen. Von der Oberf\u00f6rsterei wurden insgesamt 4.804 Hektar verwaltet. Auf Hahn, der 1888 nach Neustrelitz versetzt wurde, folgte der Forstmeister Friedrich von Wenckstern.<a href=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Langhagen-A.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4406 alignright\" src=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Langhagen-A-1024x653.jpg\" alt=\"\" width=\"311\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Langhagen-A-1024x653.jpg 1024w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Langhagen-A-300x191.jpg 300w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Langhagen-A-768x490.jpg 768w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Langhagen-A.jpg 1584w\" sizes=\"(max-width: 311px) 100vw, 311px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Langhagen liegt an einem recht gro\u00dfen, nach dem Ort benannten See mitten im Forst zwischen Kratzeburg und Blankenf\u00f6rde, von beiden Orten etwa dreieinhalb Kilometer entfernt. Als Friedrich von Wenckstern die Oberf\u00f6rsterei \u00fcbernahm, bestand der Ort aus wenigen Geb\u00e4uden. Dem Dom\u00e4nengeb\u00e4ude waren in Richtung Langh\u00e4ger See zwei Wirtschaftsgeb\u00e4ude vorgelagert. Ein weiteres Wirtschaftsgeb\u00e4ude stand s\u00fcdlich vom Wohnhaus. An der gepflasterten Dorfstra\u00dfe in Richtung Kratzeburg lagen zwei Forstarbeiterkaten, deren Bewohnerinnen und Bewohner sich ein Wirtschaftgeb\u00e4ude teilten. Zudem ist ein kleiner Friedhof erkennbar.<\/p>\n<p>Friedrich von Wenckstern wurde am 22. Juli 1853 in Neustrelitz geboren. Laut Borrmann, der ihn irrt\u00fcmlicherweise Wenckste<em>i<\/em>n nennt, entstammte er einer Neustrelitzer Offiziersfamilie (Borrmann 2010: 90), offenbar der des \u201eObristleutnants\u201c von Wenckstern.<br \/>\nFriedrich war verheiratet. Seine Ehefrau Hedwig kam aus Kr\u00fcmmel und wurde dort am 10. Juni 1855 als Tochter des Gutsbesitzerehepaars von Arenstorff geboren. Ihre Vorfahren hatten von 1606 bis 1609 erste Besitzanteile in Kr\u00fcmmel erworben. Ab 1705 geh\u00f6rte den von Arenstorff ganz Kr\u00fcmmel einschlie\u00dflich der Gerichtsbarkeit und des Kirchenpatronats.<br \/>\nOffenbar hatten Friedrich und Hedwig von Wenckstern keine Kinder. In einer Volksz\u00e4hlungsliste aus dem Jahr 1900 werden neben dem Ehepaar lediglich ihre Wirtschafterin Berta Albrecht, das Dienstm\u00e4dchen Emma Schwinkendorf, der Diener August K\u00e4hler, der J\u00e4ger Eduard G\u00fcnther und der J\u00e4gerlehrling Hans Sch\u00fctz als zur Wohnung der Oberf\u00f6rsterei geh\u00f6rig genannt. Es deutet bislang nichts darauf hin, dass es Kinder gegeben haben k\u00f6nnte, die die elterliche Wohnung vielleicht bereits verlassen hatten.<a href=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Langhagen-Ausschnitt-F.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4410 alignright\" src=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Langhagen-Ausschnitt-F-1024x733.jpg\" alt=\"\" width=\"309\" height=\"221\" srcset=\"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Langhagen-Ausschnitt-F-1024x733.jpg 1024w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Langhagen-Ausschnitt-F-300x215.jpg 300w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Langhagen-Ausschnitt-F-768x550.jpg 768w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Langhagen-Ausschnitt-F.jpg 1772w\" sizes=\"(max-width: 309px) 100vw, 309px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als Friedrich von Wenckstern 1888 in die Oberf\u00f6rsterei einzog, geh\u00f6rten zur Dom\u00e4ne Langhagen 823,4\u00a0Hektar, davon waren 50 ha Acker, 23 ha Wiesen, 24 ha Weiden, 650 ha Wald sowie 76,4 ha Gew\u00e4sser, \u00d6d- und Unland, Haus-, Hofraum und Wege (entsprach 1.196,14 bonitierte Scheffel) (M\u00fcller 1888: 146).<br \/>\nEinige Jahre sp\u00e4ter, 1896, hatte sich die zum Lehngut geh\u00f6rende Fl\u00e4che unwesentlich auf 835,9 ha vergr\u00f6\u00dfert, davon waren fast unver\u00e4ndert 51,1 ha Ackerland, die bewirtschafteten Gr\u00fcnlandfl\u00e4chen hatten sich etwas vergr\u00f6\u00dfert (24,1 ha Wiesen, 31.3 ha Weiden), auf 651,6 ha stand Wald und 77,3 ha umfassten die Gew\u00e4sser sowie Wege, \u00d6d- und Unland (G\u00fcter-Adre\u00dfbuch 1896: 130).<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten 20 Jahren nahm der Ackerbau stark ab. Von den insgesamt 823,4 Hektar wurden nur noch 18 ha beackert. Auch die Weidehaltung scheint abgenommen zu haben, denn es wurden nur noch 40 ha Wiese verzeichnet, eine Angabe zu Weiden fand sich nicht. Ein Teil der zuvor landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4chen wurde aufgeforstet, denn der Waldanteil hatte sich von 651,6 ha (1896) auf 694,5 ha Wald erh\u00f6ht. Gew\u00e4sser nahmen 71 ha in Anspruch, f\u00fcr \u00d6d- und Unland sowie Wege fand sich ebenfalls keine Angabe (Maltzan 1920: 208). Vielleicht war auch ein Teil der \u00d6d- und Unlandfl\u00e4chen aufgeforstet worden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Grabstein-Hedwig-von-Wenckstern-Kopie-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4368 alignright\" src=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Grabstein-Hedwig-von-Wenckstern-Kopie-Kopie-1024x679.jpg\" alt=\"\" width=\"309\" height=\"205\" srcset=\"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Grabstein-Hedwig-von-Wenckstern-Kopie-Kopie-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Grabstein-Hedwig-von-Wenckstern-Kopie-Kopie-300x199.jpg 300w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Grabstein-Hedwig-von-Wenckstern-Kopie-Kopie-768x509.jpg 768w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Grabstein-Hedwig-von-Wenckstern-Kopie-Kopie.jpg 1711w\" sizes=\"(max-width: 309px) 100vw, 309px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Forstmeister Friedrich von Wenckstern versah seinen Forstdienst in Langhagen bis 1923 \u2013 in dem Jahr wurde er 70 Jahre alt! Borrmann beschrieb ihn als \u201eder gro\u00dfe und schnelle L\u00e4ufer, da kaum jemand in der Lage war, ihm bei langen Fu\u00dfm\u00e4rschen zu folgen. Da der strenge und exakte von Wenckstein [sic!] auch sonst \u00e4u\u00dferst beweglich war, konnten sich seine F\u00f6rster nie sicher sein, wo er einmal urpl\u00f6tzlich im Revier auftauchen w\u00fcrde\u201c (Borrmann 2010: 90).<br \/>\nVon Wenckstern verstarb am 26. Juli 1935 in Neustrelitz und wurde wohl auch dort begraben, denn in Langhagen findet sich \u2013 heute noch \u2013 nur der Grabstein seiner Frau Hedwig (siehe Foto), die dort am 4.(?) Mai 1914 verstarb. Er zeugt von der \u00c4ra der Oberf\u00f6rsterfamilie von Wenckstern und zugleich von einem St\u00fcck der Geschichte der von Arenstorff aus Kr\u00fcmmel. Die anderen Grabsteine auf dem Friedhof zeigen die Geschichte der Forstarbeiterfamilien auf. So bezeugen sehr sch\u00f6n erhaltene Grabsteine den fr\u00fchen Tod einer Tochter der Familie Reggentin. Anna starb im Alter von erst 23 Jahren, und der Gedenkspruch auf dem Grabstein zeugt von dem gro\u00dfen Schmerz der Eltern: \u201e<em>Ich war der Mutter Trost, dem Vater eine Freude. Gott aber liebt mich mehr, als meine Eltern beide<\/em>\u201c.<\/p>\n<p>Borrmann schildert auch die weitere Entwicklung der Oberf\u00f6rsterei bzw. dann des Forstamtes Langhagen. Auf Friedrich von Wenckstern folgte Forstmeister Veit Ludwig von Seckendorf, der die Oberf\u00f6rsterei bis 1934 und dann das Forstamt Langhagen von 1934 bis 1945 leitete. Seckendorf, ein Deutsch-Nationaler, war eng mit Baron le Fort auf Boek befreundet, der w\u00e4hrend des faschistischen Kapp-Putsches 1923 Waren mit Artilleriegesch\u00fctzen beschie\u00dfen lie\u00df. In Seckendorfs Amtszeit fiel der gro\u00dfe Waldbrand an der M\u00fcritz, durch den 1934 etwa 1.500 Hektar Wald gesch\u00e4digt wurden, darunter 450 Hektar des Forstamtes Langhagen (Borrmann 2010: 91).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Kapelle-Langhagen-200dpi.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4369 alignright\" src=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Kapelle-Langhagen-200dpi-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"310\" height=\"232\" srcset=\"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Kapelle-Langhagen-200dpi-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Kapelle-Langhagen-200dpi-300x225.jpg 300w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Kapelle-Langhagen-200dpi-768x576.jpg 768w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Kapelle-Langhagen-200dpi.jpg 1181w\" sizes=\"(max-width: 310px) 100vw, 310px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach der Befreiung vom Faschismus \u00fcbernahm kurzzeitig Revierf\u00f6rster Hans Holldorf aus Neustrelitz die Leitung. Er wurde wegen seiner NSDAP-Mitgliedschaft im Sommer 1945 verhaftet, sodass ein neuer Leiter kam, Oberf\u00f6rster Karl-Heinz Waak aus der Revierf\u00f6rsterei Blankenf\u00f6rde. Wiederum f\u00fcr eine kurze Zeit, zwischen 1950 und 1951, wird ein Oberf\u00f6rster M\u00f6nke genannt, und sp\u00e4testens mit der Bildung der Staatlichen Forstwirtschaftsbetriebe in der DDR im Jahre 1952 wurde Revierf\u00f6rster Werner Hellwig, der als Sohn des Oberf\u00f6rsters Bernhard Hellwig und seiner Frau am 12. M\u00e4rz 1903 in Kratzeburg geboren worden war, zum Oberf\u00f6rster von Langhagen ernannt. Er blieb es bis zu seiner Invalidisierung 1971. Die Familie behielt bis zu Hellwigs Tod am 23. Februar 1981 das Wohnrecht im Forsthaus Langhagen.<br \/>\nDie Nachfolger Hellwigs hie\u00dfen Oberf\u00f6rster G\u00fcnter Reinsberg (von 1971 bis Oktober 1984) und Forstmeister Dr. G\u00fcnter Spank (ab 1984). Die Verwaltungsstrukturen \u00e4nderten sich in dieser Zeit mehrmals.<br \/>\nAb 1. Januar 1992 wurde Langhagen wieder zum Forstamt, allerdings mit Sitz in Neustrelitz, Spank behielt die Leitungsfunktion. Ab 1. Januar 1996 wurden die Waldfl\u00e4chen des M\u00fcritz-Nationalparks, in dem auch \u00fcberwiegend die des bisherigen Forstamtes Langhagen lagen, in die Zust\u00e4ndigkeit des Nationalparks \u00fcbertragen. Das Forstamt Langhagen wurde aufgel\u00f6st und Dr. Spank wechselte in die Nationalparkverwaltung (vgl. Borrmann 2010: 92\u00a0f.). Das ehemalige Gutshaus bzw. Dom\u00e4nengeb\u00e4ude wurde verkauft und wechselte in der Folge mehrmals den Besitzer. Die Fl\u00e4chen mit der Kapelle und dem Friedhof kamen unl\u00e4ngst in das Eigentum bzw. die Verwaltung des Nationalparks.<\/p>\n<p>Mit den Verwaltungs\u00e4nderungen der 1990er Jahre und den Eigentumswechseln gerieten die Kapelle und der kleine Friedhof aus dem \u201ePflegeblick\u201c. Der Friedhof wirkt heute verwahrlost, die kleine Kapelle, ein massiver kleiner Klinkerbau mit einem Satteldach, weist erste Sch\u00e4den im Dach auf. Die Kapelle wird durch einen sch\u00f6nen alten Efeu geschm\u00fcckt, der ebenfalls der Pflege bedarf. Auf einer Seite ist er zum Absterben gebracht worden.<br \/>\nAuch ein Arboretum war einmal in Langhagen angelegt worden. Anfang der 1990er Jahre waren die B\u00e4ume darin noch mit Schildchen gekennzeichnet. Davon findet sich auf den ersten Blick heute nichts mehr.<br \/>\nAktuell bietet sich also kein sch\u00f6nes Bild f\u00fcr die zahlreichen Erholungssuchenden, die auf ihrem Weg durch den alten Ort kommen, der jahrhundertelang ein Vorwerk des Gutes Klein Vielen, dann gro\u00dfherzogliche Dom\u00e4ne, schlie\u00dflich Sitz einer Oberf\u00f6rsterei und eines Forstamtes war und heute nur noch eine sterbend anmutende Streusiedlung im M\u00fcritz-Nationalpark ist.<br \/>\nDie Nationalparkverwaltung, die erst seit kurzem f\u00fcr diese historischen Zeugnisse in Langhagen zust\u00e4ndig ist, m\u00f6chte sie aber f\u00fcr die Nachwelt erhalten und f\u00fcr sie Interesse wecken. In Kooperation mit der Hochschule Neubrandenburg soll im Laufe des Jahres \u00fcber m\u00f6gliche Nutzungen und Pflegema\u00dfnahmen nachgedacht und ein entsprechendes Konzept erarbeitet werden. Vielleicht erz\u00e4hlt Langhagen dann in absehbarer Zeit auf besondere Weise seine spannende Geschichte.<\/p>\n<p><strong>Quellen<br \/>\n<\/strong>Borrmann, K. 2010: Mecklenburg-Strelitzer Forstamts-Geschichten. Hrsg. vom Waldmuseum \u201eL\u00fctt Holthus\u201c L\u00fcttenhagen. Neustrelitz.<br \/>\n(E. Br\u00fcckner) 1896: G\u00fcter-Adre\u00dfbuch f\u00fcr Mecklenburg-Schwerin und -Strelitz. Neubrandenburg.<br \/>\nMaltzan, A. 1920: Mecklenburg \u2013 Schwerin und Strelitz. Oldenburgischer Landesteil L\u00fcbeck, St\u00e4dte Bremen, L\u00fcbeck, Hamburg. Berlin.<br \/>\nM\u00fcller, T. 1888: Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche. Berlin.<br \/>\nKartenausschnitte: Topografische Karte 1 : 25.000, Nr. 2643 (aktualisiertes Messtischblatt 1882). Studienarchiv Umweltgeschichte an der Hochschule Neubrandenburg, Planarchiv. [Kartenausschnitt Ortslage: vom Autor bearbeitet]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Hermann Behrens, 2021) Von etwa 1851 bis 1871 war Langhagen eine Dom\u00e4ne des Gro\u00dfherzogs von Mecklenburg-Schwerin. 1871 wurde sie vom Gro\u00dfherzog von Mecklenburg-Strelitz gekauft und zwei Jahre sp\u00e4ter eine Oberf\u00f6rsterei Langhagen gebildet, die zun\u00e4chst der bisher in Wesenberg wirkende Oberf\u00f6rster Rudolf Hahn leitete. Das Gutshaus in Langhagen wurde nun zum Sitz der Oberf\u00f6rsterei. 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