{"id":4740,"date":"2021-05-08T08:27:14","date_gmt":"2021-05-08T08:27:14","guid":{"rendered":"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/?page_id=4740"},"modified":"2021-05-08T10:20:19","modified_gmt":"2021-05-08T10:20:19","slug":"die-granziner-wassermuehle","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/?page_id=4740","title":{"rendered":"Die Granziner Wasserm\u00fchle &#8211; und B\u00e4ckerei"},"content":{"rendered":"<p>Die Granziner Wasserm\u00fchle wurde 1325 erstmalig urkundlich erw\u00e4hnt.<br \/>\nDer damalige Betreiber der Wasserm\u00fchle, M\u00fcller Lambert, gilt als der \u00e4lteste namentlich bekannte M\u00fcller an der Havel. Auf dem Messtischblatt von 1888 ist zwischen Schulzensee und Pagelsee der M\u00fchlenstandort verzeichnet.<a href=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/map_granzinermhle.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4741 alignright\" src=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/map_granzinermhle.jpg\" alt=\"\" width=\"316\" height=\"319\" srcset=\"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/map_granzinermhle.jpg 811w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/map_granzinermhle-150x150.jpg 150w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/map_granzinermhle-297x300.jpg 297w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/map_granzinermhle-768x775.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 316px) 100vw, 316px\" \/><\/a><br \/>\n1472 wird die Granziner M\u00fchle dem Mirower Johanniterorden geschenkt. Diese Schenkung wird 1491 best\u00e4tigt.<br \/>\nWeitere Informationen gibt es erst seit dem 18. Jahrhundert.<br \/>\nAb 1767 wurde das M\u00fchlengeb\u00e4ude in Erbpacht gegeben. Die M\u00fchlenp\u00e4chter wechselten oft, wobei zwischen 1792 und 1831 h\u00e4ufig der Name Schr\u00f6der auftaucht. So befindet sich die M\u00fchle von 1792 bis 1795 in Erbpacht von Emanuel Christoph Schr\u00f6der, ihm folgt f\u00fcr drei Jahre, von 1796 bis 1799, Erdmann Christoph Schr\u00f6der. 1800 verpachtet Christian Ludwig Schr\u00f6der die M\u00fchle an einen P\u00e4chter namens Volkmann. 1805 betrieb ein Wilhelm Schr\u00f6der neben der Wasserm\u00fchle auch eine Windm\u00fchle auf der H\u00f6he 83,3 ostnord\u00f6stlich der Wasserm\u00fchle.<br \/>\n1817 wurde der Mahlgang um einen Schneidegang erweitert.<br \/>\n1831 verpachtet Schr\u00f6der die M\u00fchle an einen M\u00fcller namens Freiheit und 1836 kehrt sie wieder in den Besitz Wilhelm Schr\u00f6ders zur\u00fcck.<br \/>\n1843 verkaufte Schr\u00f6der sowohl die Wasser- als auch die Windm\u00fchle an Carl Segebrecht, und 1867 war ein Hennings auf Henningsfelde Erbp\u00e4chter beider M\u00fchlen. 1870 wechselte sie wieder den Besitzer, Otto Herse \u00fcbernahm den M\u00fchlenbetrieb.<br \/>\n1874 brannte die Granziner M\u00fchle mit Wohnhaus, Mahlm\u00fchle, Radhaus und Schneidem\u00fchle ab. Durch Versicherungsgelder von der \u201eNeubrandenburger Versicherungsimmobilar und Mobilarbrandkasse\u201c entstand eine neue Wasserm\u00fchle mit B\u00e4ckerei. Der Auftrag f\u00fcr den Neubau wurde durch die Firma Otto Eichauer \u00fcbernommen, die sich auf M\u00fchlenbau spezialisiert hatte.<a href=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/m\u00fchle-mit-b\u00e4ckerwagen-A.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4749 alignright\" src=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/m\u00fchle-mit-b\u00e4ckerwagen-A-1024x638.jpg\" alt=\"\" width=\"316\" height=\"197\" srcset=\"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/m\u00fchle-mit-b\u00e4ckerwagen-A-1024x638.jpg 1024w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/m\u00fchle-mit-b\u00e4ckerwagen-A-300x187.jpg 300w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/m\u00fchle-mit-b\u00e4ckerwagen-A-768x479.jpg 768w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/m\u00fchle-mit-b\u00e4ckerwagen-A.jpg 1437w\" sizes=\"(max-width: 316px) 100vw, 316px\" \/><\/a><br \/>\n&#8222;D<em>ie Granziner M\u00fchle war bis zum Jahre 1945 ein Bauernhof von ca. 50 ha mit S\u00e4gewerk (Wasserkraft), Wasserm\u00fchle und B\u00e4ckerei, gelegen zwischen dem<\/em><br \/>\n<em>Schulzensee und dem Pagelsee zu beiden Seiten der Havel im Landkreis Neustrelitz. Eingegrenzt wurde das Grundst\u00fcck vom Ufer des Schulzensee, der Landstra\u00dfe nach Babke, dem Ufer des Pagelsees und westlich der Havel von der Waldgrenze (siehe Karte [von 1888]). Zu beiden Seiten der Havel befanden sich Wiesen und Weiden, daran schlossen sich die Ackerfl\u00e4chen an<\/em>.<br \/>\n<em>Insgesamt bestand der M\u00fchlenhof damals aus dem Haupthaus mit B\u00e4ckerei, M\u00fchle und S\u00e4gewerk, zwei kombinierten Stall-Scheunen-Geb\u00e4uden und einem Wagenschuppen. Zus\u00e4tzlich gab es ein kleines Wohnhaus mit Stall und zwei Baacken. Die Havel floss durch das Haupthaus und trieb mit Wasserkraft M\u00fchle und S\u00e4gewerk an<\/em>\u201c (R. Walther in Gemeinde Kratzeburg 2006: 26).<br \/>\nDas Foto aus einer Festzeitung der Gemeinde Kratzeburg zeigt das Wohnhaus, die B\u00e4ckerei und den eigent\u00fcmlichen Lieferwagen ca. 1980.<\/p>\n<p>1884 ging die M\u00fchle an Herses Erben; die Familie verkaufte sie 1894 an Wilhelm Creuzfeldt. 1900 verpachten die Erben Creuzfeldts ihren Besitz an einen Glitzing. Familie Glitzing betrieb die M\u00fchle bis 1945. 1945 heiratete die Enkelin Creuzfeldts in die Familie Glitzing ein.<br \/>\nIm August 1945 brannte das Geh\u00f6ft mit S\u00e4gewerk, Wasserm\u00fchle und B\u00e4ckerei nach Brandstiftung ab. Bis 1946 wurden das Wohnhaus und die B\u00e4ckerei notd\u00fcrftig wiederaufgebaut.<a href=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/b\u00e4ckerwagen-granzin.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4751 alignright\" src=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/b\u00e4ckerwagen-granzin.jpg\" alt=\"\" width=\"316\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/b\u00e4ckerwagen-granzin.jpg 910w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/b\u00e4ckerwagen-granzin-300x234.jpg 300w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/b\u00e4ckerwagen-granzin-768x599.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 316px) 100vw, 316px\" \/><\/a><br \/>\n1951 \u00fcbernahm der B\u00e4ckermeister Willy Trettin die Pacht der B\u00e4ckerei als Kommission\u00e4r des Staates. Trettin kam mit seiner Familie, die sich in Granzin ansiedelte, aus Stettin-Altdamm.<br \/>\nAls \u201eGranziner B\u00e4cker\u201c belieferte der B\u00e4ckermeister zusammen mit seinen Kindern und seinem Bruder jeden Montag, Mittwoch und Samstag das Umland.<br \/>\n&#8222;<em>T\u00e4glich wurden ca. 500 Drei-Pfund-Brote gebacken und in den Holzfeuer-Ofen passten pro Backgang 100 St\u00fcck<\/em>&#8220; (Gemeinde Kratzeburg 2006: 27).<br \/>\n1953 wurde der Hof in den \u00f6rtlichen Landwirtschaftsbetrieb (\u00d6LB) eingegliedert und sp\u00e4ter durch die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) bewirtschaftet. Ein Gro\u00dfteil der Fl\u00e4chen wurde Teil eines sowjetischen Truppen\u00fcbungsplatzes. Die Familie Trettin wohnte weiterhin zur Miete bei der Granziner M\u00fchle.<br \/>\n1967 verstarb B\u00e4ckermeister Willy Trettin. Seine damals 36-j\u00e4hrige Tochter Irmtraut Trettin \u00fcbernahm mit Geschwistern die B\u00e4ckerei, um das Backhandwerk fortzuf\u00fchren. Waldemar Dedelow aus Henningsfelde baute damals auch einen neuen B\u00e4ckerwagen, der zum Ausfahren der Brote diente. Kinder fuhren gern auf dem B\u00e4ckerwagen mit (siehe Foto).<br \/>\nDreimal w\u00f6chentlich wurden die D\u00f6rfer Krienke, Granzin, Dalmsdorf, Kratzeburg, Pieverstorf und Dambeck beliefert. Dienstags und freitags wurden zus\u00e4tzlich Babke und Blankenf\u00f6rde beliefert. Auch die sowjetischen Soldaten kauften Brot von der Granziner B\u00e4ckerin.<br \/>\n<em>&#8222;W\u00e4hrend der siebziger und achtziger Jahre wurden die Bestellungen in der Sommerzeit immer mehr. Bei den Urlaubern aus allen Teilen der ehemaligen DDR hat sich der gute Geschmack des Brotes aus Granzin herumgesprochen. Es wurden keine Zeit und keine M\u00fche (und auch kein Spritgeld) gescheut, sich das Brot zu holen. Selbst mitten in der Nacht klopfte es bei Trettins an der T\u00fcr, und dabei wurde auch gleich mal nach Butter, Eiern und Bier gefragt.<\/em><br \/>\n<em>Ein Problem in dieser Zeit war manchmal die N\u00e4he des Schie\u00dfplatzes. Auch w\u00e4hrend gr\u00f6\u00dferer \u00dcbungen mussten die Orte jenseits davon versorgt werden. Also benutzte<\/em><br \/>\n<em>der B\u00e4cker die Schleichwege um die Postenh\u00e4uschen herum, um zu den Kunden hinter dem \u00dcbungsgel\u00e4nde zu kommen. Dann haben die Soldaten kurzfristig unterbrechen<\/em><br \/>\n<em>m\u00fcssen, weil der B\u00e4cker pl\u00f6tzlich auftauchte.<\/em>&#8220; Der gute Geschmack r\u00fchrte von der besonderen Backmischung, die Irmtraud Trettin &#8222;<em>\u00fcber viele Jahre jede Nacht ein paar Stunden Schlaf zu wenig<\/em>&#8220; bescherte\u00a0(Gemeinde Kratzeburg 2006: 27).<a href=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fischtreppe-Granzin.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4752 alignright\" src=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fischtreppe-Granzin-1024x681.jpg\" alt=\"\" width=\"316\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fischtreppe-Granzin-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fischtreppe-Granzin-300x199.jpg 300w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fischtreppe-Granzin-768x510.jpg 768w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fischtreppe-Granzin-272x182.jpg 272w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fischtreppe-Granzin.jpg 1181w\" sizes=\"(max-width: 316px) 100vw, 316px\" \/><\/a><br \/>\n1986 schloss Frau Trettin ihren Betrieb. Das Geb\u00e4ude der B\u00e4ckerei war bauf\u00e4llig geworden und dann auch noch durch einen sowjetischen Panzer stark besch\u00e4digt. Da Baumaterial in der DDR knapp war, wurde das Geb\u00e4ude abgetragen und andere Geb\u00e4ude der Gemeinde Kratzeburg wurden mit Hilfe dieser Materialien repariert.<br \/>\nDie Nutzung des Truppen\u00fcbungsplatzes bzw. Panzerschie\u00dfplatzes wurde 1993 eingestellt. In demselben Jahr wurde der \u201eM\u00fchlenstau\u201c durch eine Fischtreppe ersetzt (siehe Foto), um die Durchg\u00e4ngigkeit der Havel an dieser Stelle zu gew\u00e4hrleisten. An der Stra\u00dfe zwischen Granzin und Krienke, dort, wo sie \u00fcber die Havel f\u00fchrt, erinnert eine Informationstafel an die ehemalige Wasserm\u00fchle.<a href=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Infotafel-Granziner-M\u00fchle.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4753 alignright\" src=\"http:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Infotafel-Granziner-M\u00fchle-1024x681.jpg\" alt=\"\" width=\"316\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Infotafel-Granziner-M\u00fchle-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Infotafel-Granziner-M\u00fchle-300x199.jpg 300w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Infotafel-Granziner-M\u00fchle-768x510.jpg 768w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Infotafel-Granziner-M\u00fchle-272x182.jpg 272w, https:\/\/kleinvielen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Infotafel-Granziner-M\u00fchle.jpg 1181w\" sizes=\"(max-width: 316px) 100vw, 316px\" \/><\/a><\/p>\n<p>[nach den Texten von Marie Abraham, Till Hendrik Berndt und Vanessa G\u00f6tz im Projektbericht M\u00fchlen, Hochschule Neubrandenburg 2021 und Festzeitung Gemeinde Kratzeburg 2006]<\/p>\n<p><strong>Quellen<br \/>\n<\/strong>Gemeinde Kratzeburg (Hrsg.) (2006): Festzeitung zur 750-Jahr-Feier Kratzeburgs 1256-2006. Kratzeburg: S. 26 f.<br \/>\nHavelquellreich: Infotafel zur Granziner M\u00fchle vor Ort. Portal der Havelquellregion: URL: http:\/\/www.kratzeburg.de\/land-leute\/die-kleinen-doerfer\/granzin [Zugriff: Dezember 2020].<br \/>\nKreisarchiv Mecklenburgische Seenplatte: Unterlagen zur Geschichte Mecklenburg-Strelitzscher Gemeinden, speziell deren Landwirtschaft und Kultur. Neustrelitz.<br \/>\nKarbe-Wagner-Archiv Neustrelitz: Unterlagen zu M\u00fchlen, insbesondere Papierm\u00fchlen, Papiermuster, Wasserm\u00fchlen, Staatskalender &amp; Notizen.<br \/>\nM\u00fcritz-Nationalpark: Infotafel zur Fischtreppe an der Granziner M\u00fchle.<\/p>\n<p><u>Karte und Fotos<\/u>:<br \/>\nKartenausschnitt\u00a0Messtischblatt 1888: Universit\u00e4t Rostock, Projekt Virtuelles Kulturlandschaftslaboratorium (VKLandLab) &#8211; www.vklandlab.uni-Rostock.de.<br \/>\nFotos <em>Fischtreppe und Infotafel<\/em>: Vanessa G\u00f6tz 2021.<br \/>\nFotos <em>Wohnhaus, B\u00e4ckerei und Lieferwagen des B\u00e4ckers. ca. 1980<\/em> und <em>B\u00e4ckerwagen mit Frauen und Kindern<\/em> aus: Gemeinde Kratzeburg (Hrsg.) 2006: Festzeitung zur 750-Jahr-Feier Kratzeburgs 1256\u20122006. Kratzeburg: S. 26 und 27.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Granziner Wasserm\u00fchle wurde 1325 erstmalig urkundlich erw\u00e4hnt. Der damalige Betreiber der Wasserm\u00fchle, M\u00fcller Lambert, gilt als der \u00e4lteste namentlich bekannte M\u00fcller an der Havel. Auf dem Messtischblatt von 1888 ist zwischen Schulzensee und Pagelsee der M\u00fchlenstandort verzeichnet. 1472 wird die Granziner M\u00fchle dem Mirower Johanniterorden geschenkt. Diese Schenkung wird 1491 best\u00e4tigt. 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