Nachrichten

22.-24. Mai 2026 (Pfingsten)
KunstOffen in der Jahn-Kapelle
Klein Vielen

Der Weg und Aufstieg zur Jahn-Kapelle in Klein Vielen ist immer einen Ausflug wert.
Zu  Pfingsten gibt es zusätzlich etwas für die Sinne. „Mach dir ein Bild“ – Abbilder einer individuellen Sicht auf Natur und Mensch der Malerin Gerlinde Spotka werden den Kapellenraum neu kleiden.
Die Malerei von Gerlinde Spotka verbindet in der heutigen Ausstellung mit dem Titel „Mach dir ein Bild“ Tradition und Moderne.
Es blicken uns Wesen an, die von vergangenen Zeiten zeugen und teilweise fast geisterhaft wirken. Gleichzeitig verweisen unerklärliche Spuren, die Tattoos ähneln, aber keine sind, auf eine Gegenwart oder sie sind reine Irritation oder Ablenkung. Es bleiben Fragen… und Raum für Interpretation. Was zu sehen ist, ist das Wissen, die Sinnlichkeit und eine Erwartung, die sich  in den Gesichtern dieser Frauen, die keiner Zeit direkt zuzuordnen sind, spiegeln.
Dem gegenüber stehen die lichtvollen Malereien der Natur, wie sie sich der Malerin präsentiert. Immer auch ein wenig mit dem Verweis auf das Land, dem sie sich sehr verbunden fühlt: Mecklenburg-Vorpommern.

Vernissage mit Musik: Freitag, den 22. Mai 2026 um 19 Uhr
Weitere Öffnungszeiten:
Pfingstsonnabend, 23. Mai 2026,  13 bis 16 Uhr
Pfingstsonntag, 24. Mai 2026,  13 bis 16 Uhr
Anfahrt über Parkweg in Höhe Ortsmitte bei Dorfstraße 19, 17237 Klein Vielen
Der Klein Vielen e.V. lädt herzlich ein!

Heimatkundliches Jahrbuch 2025 des Klein Vielen e. V. ist erschienen!

„Druckfrisch“ ist die neue Ausgabe der „Dorfzeitung“, die der Klein Vielen e. V. einmal im Jahr herausgibt. Das aktuelle „Heimatkundliche Jahrbuch“ des Vereins versammelt wieder Aufsätze und kleine Beiträge u.a. zur Geschichte der Orte und Landschaft „zwischen Lieps und Havelquelle“.
So beschäftigt sich Hermann Behrens mit Pieverstorf und seinen Gutsbesitzern und der Frage, wie einer der Gutsbesitzer, Curt von Honrichs, zu seinem Adelstitel kam.
Sven Müller berichtet über zwei bemerkenswerte Funde in Peckatel und Adamsdorf und darüber, wo die Quelle der Tollense zu finden ist – lassen Sie sich überraschen!
Gisela Krull widmet sich dem Thema „Krieg – Geißel der Menschheit“ und wirft dabei vor allem einen Blick auf die Auswirkungen der Kriege in Mecklenburg und den Orten der Gemeinde Klein Vielen.
Kristin Zimmermann schildert die Ergebnisse eines Studienprojektes der Hochschule Neubrandenburg, in dem sich Studierende des Studiengangs Landschaftsarchitektur mit dem Gutspark in Groß Vielen beschäftigten.
Hermann Behrens blätterte in der Chronik der Gemeinde Klein Vielen und fand interessante Informationen zur ärztlichen Versorgung und den Poststellen, die es dort bis 1990 gab, Martin Herrmann berichtet über seine „Anbauversuche“ mit der Wiesenküchenschelle, und Uta Matecki stellt schließlich die umfangreiche Arbeit des Klein Vielen e.V. in den Jahren 2024 und 2025 vor.
Die neue Ausgabe der Dorfzeitung – Heimatkundliches Jahrbuch des Klein Vielen e. V. finden Sie hier: Dorfzeitung Nr. 16 (2025)

Achtung: Neue Kontoverbindung
des gemeinnützigen Klein Vielen e.V.

Der Klein Vielen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der steuerbegünstigte Zwecke wie Kunst und Kultur, Denkmalschutz und Denkmalpflege, Naturschutz und Landschaftspflege, Heimatkunde und Heimatpflege fördert.
Er ist laut Freistellungsbescheid des Finanzamtes Waren vom 26. November 2025 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 GewStG von der Gewerbesteuer befreit.
Seit Anfang November 2025 hat der
Klein Vielen e.V. eine neue Kontoverbindung. Sie lautet nun:
Klein Vielen e. V. – Leben zwischen Lieps und Havelquelle
IBAN: DE10 1505 1732 0100 0334 40
BIC: NOLADE21MST
Sparkasse Mecklenburg-Strelitz

Im Buchhandel erhältlich:
„Schnitter, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter.
Ausländische Landarbeiter in Mecklenburg“

edition lesezeichen. 68 Seiten, 27 Abbildungen, Broschur. 

ISBN 978-3-948995-27-0
(14.12.2024) Gisela Krull beschäftigt sich in diesem Buch mit vergessenen, gleichwohl für die ländlichen Räume Mecklenburgs bis 1945 überlebenswichtigen Menschen: mit Wanderarbeitern, einer verachteten Minderheit im Dorf, mit Zwangsarbeitern, für die es keine Wiedergutmachung gab und Kriegsgefangenen, deren Arbeitskraft unter Verstoß gegen die Genfer Konvention ausgebeutet wurde.

Zur falschen Zeit am falschen Ort.
Der Lebensweg des Otto Remer“

edition lesezeichen. 136 Seiten, 24 Abbildungen, Broschur. ISBN 978-3-941681-25-6
(14.12.2024) Hermann Behrens zeichnet in diesem Buch die Lebensgeschichte von Dr. Otto Remer, einem akademisch ausgebildeten Sohn eines Gutsbesitzers aus der Gegend von Dargun nach, den es zu Beginn der 1930er Jahre in das mecklenburgische Dorf Peckatel verschlug, wo er eine Siedlung erwarb.
Otto Remer geriet sowohl in der Zeit des Faschismus als auch in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg in zahlreiche Konflikte. Sein Leben in drei Gesellschaftssystemen  wird in dem Buch nachgezeichnet.