Bauarbeiten 2021

Eine staubige Angelegenheit…

(10.10.2021) Und wieder ein Einsatz von Freiwilligen: kurz bevor das Gerüst im Innern der Kapelle abgebaut wird, ergriffen Jürgen Krämer und Jörg Botta  die Gelegenheit zum Kapellenputz. Es war wahrlich eine staubige Arbeit, die sie sich ausgesucht hatten. Mit Handfegern „bewaffnet“, säuberten sie von oben bis unten, von der Kuppel unter der „Laterne“ bis zu den Oktogon-Nischen im Erdgeschoss, die Innenwände und Decken von losem Putz. Ohne Staubmaske ging da gar nichts.
Am Ende putzten sie trotzdem gewissermaßen im „Blindflug“, so hatte der Staub ihnen zugesetzt. Glücklicherweise waren sie da bereits im Erdgeschoss.
Es entstanden Bilder, die an SciFi oder Mystery erinnern.
Herzlichen Dank für diese wichtige Hilfe! Denn wenn das Gerüst abgebaut ist, soll – wohl wieder mit ehrenamtlichem Einsatz – der Fußboden in der Kapelle gereinigt werden, um seine Struktur, die Schadensdimensionen und den Sanierungsbedarf in technischer wie finanzieller Hinsicht feststellen und abschätzen zu können. Umso wichtiger ist es dann, das nicht immer und immer wieder Putzreste von den Wänden rieseln. Das gilt auch für die geplanten Veranstaltungen nach Abschluss der Sanierungsarbeiten.

Alle Fenster saniert…

(09.10.2021) Die Glaser der Firma Koch/Neubrandenburg haben kürzlich die verbleiten, in blau und weiß gehaltenen Fenstergläser in ein Obergaden-Fenster auf der Nordwestseite eingebaut. Es ist das einzige Fenster, das vollständig dem Original nachempfunden ist. Es soll als „Schau-Fenster“ dienen, als Symbol einstiger Fensterpracht. Mehr davon zu rekonstruieren, gab das Budget leider nicht her.
Die Fotos zeigen es von innen und außen (Fotos: Behrens 2021).

Bald kann das Gerüst im Innern der Kapelle abgebaut werden

(19.09.2021) Zurzeit sind in der Kapelle letzte Glaserarbeiten im Gange. Mitarbeiter der Glaserei Koch aus Neubrandenburg bauen die 12 in Anlehnung mit Blei eingefassten und blau umbänderten Paneele in die Fensterrahmen im Obergeschoss ein. Das Bild zeigt, dass bereits 10 Paneele montiert sind, eine Arbeit, die viel Fingerspitzengefühl und auch Geduld verlangt (Foto: Anton Matecki).
Das bleiverglaste Fenster wird beispielhaft den ursprünglichen Zustand zeigen, den alle Fenster einst hatten. Dabei mussten für die hier gewählte Lösung angesichts der wenigen noch vorfindbaren Reste und durch Inaugenscheinnahme von Vergleichsfenstern an anderen historischen Bauwerken Analogieschlüsse gezogen werden.
Im Obergeschoss wurden bei den anderen Fenstern durchgehende Glasscheiben von außen montiert um zu verhindern, dass Nässe eindringt. Damit werden die Fenstermaßwerke auf Dauer geschützt.
Im Erdgeschoss sind die Glasscheiben wieder zwischen das Doppelmaßwerk gesetzt worden. Dort kann man im gegebenen Fall mit einem einfachen Gerüst an die Fenster gelangen und Schäden reparieren.

Wenn die Glaserarbeiten beendet sind, kann auch das Gerüst im Innern der Kapelle abgebaut werden.
Die Mitglieder der beiden Klein Vielener Vereine – des Klein Vielen e.V. und des Fördervereins Jahn-Kapelle e.V. – freuen sich bereits darauf, bald noch einmal zu einem Freiwilligeneinsatz einladen zu dürfen, der dieses Mal zum Ziel haben wird, übriggebliebene Steinreste, Schutt und Staub aus der Kapelle zu räumen, um danach den Fußboden genauer unter die Lupe nehmen zu können.  Reste der einstigen Verzierungen sind noch vorhanden und harren unter der jahrzehntelang gewachsenen Staubschicht darauf, wieder das Tageslicht erblicken zu dürfen.

Tag des offenen Denkmals 2021

(13.09.2021) „Volles Haus“ an der Jahn-Kapelle. Zwischen 11 und 16 Uhr herrschte am Tag des offenen Denkmals ein ständiger Besucherverkehr. Es waren weit über 200 Interessierte, die das vom Gerüst befreite Baudenkmal begutachten wollten, und sie dürften wohl alle beeindruckt gewesen sein von dem Bild, das sich ihnen bot. Jedenfalls lobten sehr viele Gäste die Arbeit aller Beteiligten an der Sanierung.
Mitglieder des Fördervereins Jahn-Kapelle e.V. hatten vor dem Portal einen kleinen Stand aufgebaut, versorgten die Gäste mit Kaffee und Kuchen und standen für Fragen zum Sanierungsprozess bereit. Viele spendeten für die noch beabsichtigte Sanierung des Portals, und der Förderverein bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich für die über 650 Euro, die sich am Ende des Tages im Spendentopf fanden!
Das Foto zeigt einige Gäste und Mitglieder des Vereins vor der Kapelle am gestrigen Tag des offenen Denkmals.

Freier Blick auf die Jahn-Kapelle !

(11.09.2021) Sie waren die ersten und nun die vorerst letzten Handwerker an der Jahn-Kapelle: 2017 rüsteten die Mitarbeiter der Gerüstbaufirma Werdermann aus Neustrelitz die Kapelle ein. Der erste Bauabschnitt stand bevor – die Sanierung des Dachgeschosses.
Futuristisch mutete das mehr als 20 Meter hohe Gebilde an, mit dem das Gebäude nun verhüllt und überdacht wurde, um den Zimmerleuten, Dachdeckern, Maurern, Klempnern und Glasern, die den Entwurf des Architekten Peters und die Vorgaben des Firmenchefs Werdermann umsetzten, ein weitgehend wetterunabhängiges Arbeiten zu ermöglichen. Das Foto links zeigt noch einmal den Zustand, der sich Spaziergängern auf dem Klingenberg im Jahre 2017 und nun für längere Zeit bot.
Vier Jahre „brutto“ dauerten die Sanierungsarbeiten. Mit dem Einbau der Fenstergläser endete kürzlich der letzte der drei Bauabschnitte, und nun rückten die Gerüstbauer wieder an. Das Dach über der Kapelle und einen Teil des Gerüstes im Dachgeschoss hatten sie bereits vor Wochen entfernt und man konnte bereits den herrlichen Anblick erahnen, den das sanierte Gebäude bald bieten würde.
In dieser Woche bauten die Gerüstbauer in wenigen Tagen das restliche Gerüst vollständig ab und ermöglichen damit rechtzeitig zum Tag des offenen Denkmals am morgigen Sonntag, den 12. September, einen freien Blick auf die Jahn-Kapelle. Das Foto oben rechts zeigt die Kapelle kurz vor dem Abbau der letzten Gerüstteile.

Tag des offenen Denkmals an der Jahn-Kapelle am Sonntag, 12. September, ab 11 Uhr
Die hoffentlich vielen Gäste, die morgen ab 11 Uhr an der Kapelle vom  Förderverein Jahn-Kapelle e.V. begrüßt werden, könnten einmal kurz innehalten und an die Mühen denken, die im Zuge der Sanierung mit der Architekten- und Handwerkskunst, aber auch mit der jahrelangen Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer verbunden waren.

Zur Handwerkskunst gehört zweifellos der Gerüstbau.
Ohne Gerüstbauer geht im Bauwesen nichts, ob bei der Errichtung von Wohn- und Gewerbebauten, Verwaltungsgebäuden oder – bei der Sanierung von Kirchen und Kapellen.
Mehr als 25.000 Gerüstbauer sind in Deutschland in mehr als 2.500 Betrieben sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Meistens handelt es sich um kleine und mittelständische Unternehmen mit durchschnittlich 10 Mitarbeitern.
Gerüstbauer ist ein anerkannter vollhandwerklicher Ausbildungsberuf. Die Ausbildung dauert drei Jahre, nach dem zweiten Jahr gibt es eine Zwischenprüfung. Wer dieses Handwerk erlernen möchte, sollte nicht nur handwerklich begabt sein, sondern auch körperlich belastbar und vor allem schwindelfrei. Die Arbeit findet oft unter schwierigen Wetterverhältnissen statt. Auch das sollte den Auszubildenden nichts ausmachen.
Die Ausbildungsinhalte sind vielfältig: Arbeits- und Tarifrecht, Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, Umweltschutz, Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Arbeiten im Team, Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen, Handhabung und Instandhaltung von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen, Warten, Lagern und Transportieren von Gerüstbauteilen, Verankern von Gerüstteilen, Bau von Hängegerüsten und manches mehr.
In Deutschland gibt es nur drei Berufsschulen für Gerüstbauer – in Dortmund, Berlin und Groß-Gerau – und drei außerbetriebliche Ausbildungszentren.
Gerüste auf- oder abzubauen, ist schwere Arbeit und an manchen Bauwerken ein Drahtseilakt. Die Belastungen, denen Gerüstbauer ausgesetzt sind, dokumentiert ein betriebsärztlicher Gesundheitsbericht, den Sie hier lesen können.
Wer sich einmal als Gerüstbauer selbständig machen will, muss nicht nur einen Meisterbrief eines Berufes im Bauhandwerk erwerben, sondern auch 10 Jahre Berufserfahrung nachweisen.

Sanierungsarbeiten an der Kapelle sollen weitergehen…
Noch ist nicht alles getan, denn das einst von zwei mächtigen Fialen eingerahmte und von einem Wimperg mit Maßwerk verzierte Portal soll auch noch wiederhergestellt werden. Dafür sammelt der Förderverein Jahn-Kapelle e.V. weiterhin Spenden.
Wenn Sie die Arbeiten unterstützen möchten, besuchen Sie einfach die Internetseite des Fördervereins, dort finden Sie die erforderlichen Kontoverbindungsdaten. Der Förderverein ist berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.

Bald wird das Gerüst abgebaut …

(14.08.2021) Es ist seit Anfang Juli noch einmal eine ganze Menge geschehen auf dem Klingenberg. Die Fenster im ersten Obergeschoss der Jahn-Kapelle haben ihre Fensterbänke wiederbekommen.
Die Maurer der Firma Werdermann haben schadhafte Steine in der Fassade ausgewechselt, insbesondere auf der Wetterseite, und größere Flächen neu verfugt.
Die Fotos zeigen sie bei ihrer wichtigen und kniffligen Arbeit.

Die Glaser waren auch bereits vor Ort und haben erste Fenstergläser eingebaut.
Es dauert nicht mehr lange und dann kann das Gerüst abgebaut werden.
Man darf gespannt sein, welchen Eindruck die an jedem Wochenende zahlreichen Besucherinnen und Besucher dann von der Kapelle haben werden.
Eine Teilnehmerin an der diesjährigen Velo Classico nannte die Jahn-Kapelle vor ihren Mitradlern voller Bewunderung eine Kathedrale.
Na, wenn das nicht eine tolle Zuschreibung ist.

Unermüdlich…

(24.05.2021) Wie viele Stunden einige Mitglieder des Klein Vielen e. V., des Fördervereins Jahn-Kapelle e.V. und wenige weitere Freiwillige aus der Gemeinde Klein Vielen in den letzten Jahren mittlerweile geleistet haben, um den Park Klein Vielen und das Umfeld der Jahn-Kapelle wieder erlebbar zu machen und zu pflegen, hat niemand gezählt. Die Stundenzahl dürfte in die Hunderte gehen.


Schon vor zwei Wochen hatten die unermüdlichen Parkpflegerinnen und Parkpfleger am Rande des Klingenberges Feldsteine gesammelt. Die Steine waren über die vergangenen Jahrzehnte, womöglich Jahrhunderte, mühsam vom Acker an seinen Rand geschleppt worden.
Das Ziel des neuerlichen Freiwilligeneinsatzes war nun, einen Streifen neben der imposanten Allee zum Klingenberg so zu „säubern“, dass er in Zukunft auch maschinell, mit Kleintraktor und Mähwerk, von Zeit zu Zeit gemäht werden kann.
Es wartete eine „Heidenarbeit“: Über eine Strecke von vielleicht hundert Metern lag eine ungeahnt große Menge an Steinen: vom faustgroßen Granitstein bis zum ausgewachsenen tonnenschweren Findling.
Männer wie Frauen packten an: die Steine wurden in stundenlanger Arbeit sorgsam zusammengetragen und -gefahren. Nebenbei wurde Landschaft gestaltet, denn die Steinhaufen, die zusammenkamen, sollen zur Aufwertung des Parkbildes beitragen.
Der stundenlange Einsatz hat sich gelohnt, wie die Fotoserie zeigt. Dabei wurden die Fotos am Ende der Aktion aufgenommen. Dadurch bleibt die eigentliche Mühe weitgehend verborgen.

Dass sich die mittlerweile mehrjährige Mühe auszahlt und sich der Gutspark Klein Vielen mit dem Klingenberg, auf dem die Jahn-Kapelle thront, so langsam zu einem Schmuckstück und überörtlich attraktiven Anziehungspunkt entwickelt, zeigt sich an der wachsenden Zahl von Besucherinnen und Besuchern.

Wieder einmal ein Freiwilligeneinsatz
im Gutspark Klein Vielen

(07.05.2021) In den vergangenen Jahren ist im Gutspark Klein Vielen, an der Allee zum Klingenberg, auf dem Klingenberg selbst und im Umfeld der Feldsteinmauer, die den Klingenberg umgrenzt, so mancher freiwillige Parkpflegeeinsatz gelaufen – früher auch Subbotnik genannt.
Ein Hauptziel der Parkpflege ist, die Sicht auf die Feldsteinmauer und die Kapelle zu gewährleisten. Dafür muss immer wieder der Aufwuchs von nicht erwünschtem Buschwerk verhindert werden.
Schon jetzt können sich die Besucherinnen und Besucher des Parks an den Ergebnissen dieser zahlreichen Einsätze erfreuen – ohne dass sie ahnen können, wie es noch vor wenigen Jahren aussah.
In den vergangenen Tagen haben einige Freiwillige wieder ganze Arbeit geleistet. Vor der Feldsteinmauer am Zugang zum Klingenberg haben sie auf einer großen Fläche die zahlreichen herumliegenden Feldsteine aufgesammelt und anschließend die Fläche mit Muttererde aufgefüllt und planiert, damit sie in Zukunft auch maschinell gepflegt werden kann. Zudem haben sie im oberen Abschnitt den Weg durch die Allee mit Muttererde aufgefüllt. In den vergangenen drei Jahren mussten die Bauarbeiter häufig auf dem Weg fahren, damit die Sanierungsarbeiten funktionieren konnten.
Dabei wurde der Weg teilweise ausgefahren. Nun ist der Weg wieder besser begehbar und gleichzeitig sind die Wurzeln der Alleebäume besser geschützt.
Dank gilt den Freiwilligen für diese tolle Aktion!!

Die Jahn-Kapelle entblättert sich Schritt für Schritt

(21.04.2021) Es ist schon erhebend, die „Entblätterung“ der Jahn-Kapelle zu erleben. Das Foto lässt erahnen, welche Pracht sich dereinst zeigen wird.
Immerhin verdeckte das futuristische Gerüst, eine wahre handwerkliche Meisterleistung, mehr als drei Jahre lang die Ergebnisse der Arbeit von Fördermittelgeber:innen, Architekten, Tischlern, Maurern, Klempnern, Elektrikern, Bauunternehmern, Mitarbeiterinnen in den Genehmigungsbehörden, Denkmalpfleger:innen, Kreuzblumensanierer:innen und eben von Gerüstbauern und demnächst von Glasern und – nicht zu vergessen – den vielen ehrenamtlichen oder freiwilligen Helfern und Helferinnen, die die Wiederherstellung dieses einzigartigen Bauwerks ermöglichen.
Heute wurde das Dachgeschoss von dem nützlichen Gerüst befreit und die Spaziergängerinnen und Spaziergänger auf dem Klingenberg können nun das Dachgeschoss mit der Kreuzblume, die 16 Fialen und die Schmuckelemente an der Attika bewundern.
Noch aber ist einiges zu tun, und es sind weiterhin Spenden und Fördermittel nötig, um das Ganze zu einem schönen Ende zu führen.
Aber jeder und jede, die die Jahn-Kapelle besuchen, werden – vielleicht berührt wie der Schreiber dieser Zeilen – zugeben müssen, dass hier ein Architekt und ein Bauherr des 19. Jahrhunderts sich etwas ganz Besonderes einfallen ließen – und das aus Liebe zu einer Frau und Liebe zu Kindern.
Wo findet man dergleichen in dieser von nackter Ökonomie gekennzeichneten Zeit?

Kreuzblume auf der Jahn-Kapelle frei sichtbar

(18.04.2021) Derzeit werden an den letzten Fialen im Obergeschoss der Jahn-Kapelle die schützenden und schmückenden Zinkblech-Spitzen montiert. Danach wird das Gerüst an der Jahn-Kapelle bis auf diese Höhe zurückgebaut.
In Kürze  kann man das Dachgeschoss mit den insgesamt 16 schmückenden Fialen uneingeschränkt bewundern.
Besonders diese Fialen deuten auf die Handschrift des großherzlichen Baumeisters und Baurats Friedrich Wilhelm Buttel hin, denn für solche kleinen Türmchen hatte er eine Vorliebe. Sie schmücken von ihm entworfene Sakralbauten auch andernorts in der Mecklenburgischen Seenplatte.
Im Bereich der Kreuzblume wurde das Gerüst bereits entfernt.
Pitt Venherm hat ein schönes Foto von der nun vollständig sichtbaren Kreuzblume auf der Jahn-Kapelle gemacht.
Im Obergeschoss ist das Gerüst noch weiter notwendig, da hier noch u.a. die Verglasung der Fenster bevorsteht.

Blitzschutz wurde montiert

(22.3.2021) Eine wichtige Maßnahme wurde kürzlich im Dach- und Obergeschoss der Kapelle beendet. Eine Schweriner Firma montierte den Blitzschutz. Die Blitzableitung beginnt an der Kreuzblume und verläuft über das Dach und an der Fassade entlang.  Wenn die Bauarbeiten im Erdgeschoss beendet sind, wird die Leitung noch ringsherum ins Erdreich geführt, sodass der Kapelle bei heftigen Gewittern nichts passieren kann.

Fialspitzen wurden montiert und die Fialen stabilisiert

(5.3.2021) In den vergangenen zwei Wochen wurde an der Jahn-Kapelle wieder gewerkelt. Klempnerarbeiten dienten dazu, die in einer österreichischen Metalldrückerei gefertigten Spitzen auf den acht Fialen im Obergeschoss zu montieren.
Diese Spitzen sind in etwa denen nachempfunden, die sich aus dem Gemälde ablesen ließen, das der ehemalige Mecklenburg-Strelitzer Großherzogliche Hofmaler Ludwig Streitenfeld 1921 malte.
Außerdem wurde zwischen den schlanken Fialen ein Haltesystem installiert, das sie gegen Windlast schützen soll.
In der kommenden Woche soll der Blitzschutz angebracht werden, und dann kann wahrscheinlich bereits ein Teil der Rüstung abgebaut werden. Vielleicht wird das Dachgeschoss der Kapelle noch im zeitigen Frühjahr stolz sein neues Gesicht präsentieren.
(Fotos: H. Behrens)