Die Grenze zwischen den Großherzogtümern

1701 bildeten sich im Zuge der dritten mecklenburgischen Hauptlandesteilung zwei beschränkt autonome Teil-Herzogtümer, die ab 1815 zu Großherzogtümern wurden: Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz.
Die jeweiligen beiden regierenden Herzöge (später Großherzöge) beider Landesteile führten gleiche Titel und ihre Wappen unterschieden sich nur geringfügig. Beide Landesteile blieben weiterhin Teile eines gemeinsamen Staates.
Die Großherzogtümer existierten bis zur Novemberrevolution 1918. Danach wurden sie in Freistaaten umgewandelt, die bis 1945 Bestand hatten. Die Orte der heutigen Gemeinde Klein Vielen gehörten bis dahin zu Mecklenburg-Schwerin.

Grenzkontrollen zwischen den beiden mecklenburgischen Landesteilen gab es nicht. Auch Zölle wurden nicht erhoben. Aber es gab eine Grenze, die auf älteren Karten verzeichnet wurde. War sie markiert worden? Womit? Gibt es davon noch Zeugnisse in der Landschaft?

Studentinnen und Studenten der Hochschule Neubrandenburg stellten sich im Herbst 2018 die Aufgabe, in der Landschaft Zeugnisse der alten Grenze zwischen den mecklenburgischen Landesteilen zu suchen. Wurden sie fündig?

Hier können Sie demnächst die Ergebnisse ihrer Forschungen sehen, die sie in Vorträgen und einer Ausstellung einem interessierten Publikum auf einer „Landschaftskonferenz“ am 2. Februar 2019 im Gemeindezentrum Klein Vielen in Peckatel vorstellten.