Kulturlandschaftswandel zwischen Lieps und Havelquelle

Die Landschaft zwischen Lieps und Havelquelle ist wie andernorts in den vergangenen Jahrhunderten fortwährendem Wandel ausgesetzt.
Siedlungen entstanden, veränderten ihr Gesicht und gingen bisweilen auch wieder unter. Wüstungen zeugen davon.
Es finden sich noch zahlreiche historische Kulturlandschaftselemente, die von vergangenem Leben und Arbeiten, von bäuerlicher oder gutsherrschaftlicher Produktion, von ehemaligen Verwaltungsgrenzen, historischen Wegeverbindungen oder Ähnlichem zeugen.
Auf den zugehörigen Unterseiten berichten wir über Zeugnisse des Landschaftswandels. Dabei können wir auf Ergebnisse vereinseigener Forschungen ebenso zurückgreifen wie auf Forschungsergebnisse unserer Kooperationspartnerin, der Hochschule Neubrandenburg.

Hier geht es zu einigen bisher erzielten Forschungsergebnissen:

Ausstellung:Eine Reise durch die Siedlungsgeschichte zwischen Lieps und Havelquelle
Ausstellung und Vorträge: Auf den Spuren der ehemaligen großherzoglichen Grenze

Zum Forschungsprojekt der Hochschule Neubrandenburg

Von 2018 bis 2022 läuft dort ein Forschungsprojekt im Studiengang Naturschutz und Landnutzungsplanung. Dabei geht es darum, die Veränderungen in der Landschaft zwischen Lieps und Havelquelle seit dem Dreißigjährigen Krieg sichtbar zu machen.
Das geschieht nicht nur durch klassische Forschungsarbeit, in der schriftliche Quellen oder Karten ausgewertet werden, sondern auch durch Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen oder Ausstellungen.
Einen Schwerpunkt legen die Bearbeiter des Projektes dabei auf die Zeit nach 1945. Hier soll erforscht werden, wie sich die Landnutzung und das dörfliche Leben im Untersuchungsraum veränderten, welche Brüche es gab und wie sie vor Ort wahrgenommen wurden. Dabei werden auch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen einbezogen, die über ihre Wahrnehmungen der Landschaft und des Landschaftswandels aus eigenem Erleben heraus berichten können.
Die Hochschule fand in den Gemeinden Hohenzieritz, Klein Vielen und Kratzeburg, in örtlichen Vereinen sowie regionalen Archiven und Museen Kooperationspartner.
Auch der Klein Vielen e.V. ist Kooperationspartner in diesem Vorhaben.