Nachrichten aus unserer Gegend

September 2019: Studierenden-Workshop des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz in Klein Vielen
T. Hauck, Dr. U. Koch, Prof. Rolka und U. Matecki diskutieren Ideen für den geplanten Workshop.

(19.2.2019) Das   Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK) bietet jährlich einen Workshop für Studierende der Kunstgeschichte und Architektur an, um sie mit Aufgaben und Methoden von Denkmalschutz und Denkmalpflege vertraut zu machen.
An einem prominenten Fallbeispiel sollen die Studierenden konkrete Lösungsansätze für eine denkmalgerechte Nutzung erarbeiten.
Der Workshop findet jedes Jahr in einem anderen Bundesland statt.
Frau Prof. Dr. Rolka, Ansprechpartnerin für die Gartendenkmalpflege im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern und Dozentin im Studiengang Landschaftsarchitektur an der Hochschule Neubrandenburg, hatte dem DNK den Vorschlag unterbreitet, den diesjährigen Workshop rund um den Gutspark und die Kapelle in Klein Vielen zu veranstalten.
Ministerialrat Dr. Uwe Koch, Leiter der Geschäftsstelle des DNK, und sein Referent Tobias Hauck kamen nach Klein Vielen, um sich selbst ein Bild zu machen.
Vor Ort besichtigten sie mit Uta Matecki (Bauausschuss der Gemeindevertretung Klein Vielen), Hermann Behrens (Klein Vielen e. V.) und Prof. Caroline Rolka den Gutspark mit Kapelle und Klingenberg und diskutierten mögliche Themen für den Workshop.
Am Ende waren sich alle einig, dass der Workshop nun vom 2. bis 6. September 2019 in Klein Vielen stattfinden soll. Die Studierenden sollen sich dann mit den Themen Kunstgeschichte, Architektur, Gartendenkmalpflege, sozialgeschichtlicher Bedeutung und auch mit Nutzungsideen rund um den Gutspark und die Kapelle beschäftigen.
Die Ergebnisse sollen am 7. September 2019 in einer öffentlichen Veranstaltung an der Hochschule Neubrandenburg präsentiert werden. (Foto: H. Behrens)

Jahn-Kapelle ist „Denkmal des Monats Februar 2019“

Unter dem Titel „Die Jahn-Kapelle in Klein Vielen und die Ästhetik des rückwärtsgewandten Bauens im 19. Jahrhundert“ stellt Christin Sobeck die Kapelle in Klein Vielen auf der Internetseite des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern als Denkmal des Monats vor.  Hier finden Sie den lesenswerten Beitrag:
https://www.kulturwerte-mv.de/Landesdenkmalpflege/Denkmal-des-Monats/

Erforschung der Landschaftsgeschichte zwischen Lieps und Havelquelle – der Klein Vielen e.V. ist dabei

(Januar 2019) Die Landschaftsgeschichte zwischen Lieps und Havelquelle zu erforschen, das hat sich die Hochschule Neubrandenburg vorgenommen. Bis Ende 2022 läuft ein entsprechendes Projekt im Studiengang Naturschutz und Landnutzungsplanung der Hochschule. Dabei geht es darum, die Veränderungen in der Landschaft seit dem Dreißigjährigen Krieg sichtbar zu machen – nicht nur durch klassische Forschungsarbeit, in der schriftliche Quellen oder Karten ausgewertet werden, sondern auch durch Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen oder Ausstellungen.
Einen Schwerpunkt legen die Bearbeiter des Projektes dabei auf die Zeit nach 1945. Hier soll erforscht werden, wie sich die Landnutzung und das dörfliche Leben im Untersuchungsraum veränderten, welche Brüche es gab und wie sie vor Ort wahrgenommen wurden. Dabei ist auch beabsichtigt, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen einzubeziehen, die über ihre Landschaft früher und heute aus eigenem Erleben heraus berichten können.
Die Hochschule fand in den Gemeinden Hohenzieritz, Klein Vielen und Kratzeburg, in örtlichen Vereinen sowie regionalen Archiven und Museen Kooperationspartner.
Auch der Klein Vielen e.V. ist dabei.

An der Kapelle wurde aufgeräumt

(15. November 2018) Die weiterhin trockene Witterung begünstigte Aufräumarbeiten, die an der Kapelle liefen. Wilfried Müller räumte in stundenlanger freiwilliger Arbeit mit einem Radlader den Schutt weg, der sich seit Anfang 2017 im Zuge der Abbruch- und Restaurierungsarbeiten  um die Linde am Eingang zur Kapelle herum angesammelt hatte und verlud ihn zwecks Abtransport in zwei große Container.

Neuer Weg vom Dorf Klein Vielen zur Gutsparkallee

(Oktober 2018) Ein neuer Spazier- und Wanderweg entstand in Klein Vielen. Er beginnt vom Dorf in Höhe Abzweig Hartwigsdorf und schließt dann an die Allee an, die zur Jahn-Kapelle führt.
Den Weg gab es bereits früher einmal als Wirtschaftsweg, wenngleich dieser nicht so weit verlief, wie er es in Zukunft tun soll.
Der Weg soll nicht nur den Klein Vielener Bürgerinnen und Bürgern einen Rundweg für ihre Spaziergänge bieten. Er soll auch dazu beitragen, dass die Jahn-Kapelle besser an das regionale und überregionale Radwanderwegenetz angeschlossen wird. Denn bislang führt nur der Weg durch den Gutspark zur Kapelle hin und auf demselben Weg wieder zurück und an dem Einstieg an der Dorfstraße kann man schon mal vorbeifahren.
Ermöglicht wurde der neue Wander- und Spazierweg dadurch, dass der Grund und Boden, auf dem er verläuft, über das jüngst abgeschlossene Flurneuordnungsverfahren in das Eigentum der Gemeinde kam.

Land Mecklenburg-Vorpommern fördert 3. Bauabschnitt an der Jahn-Kapelle in Klein Vielen
Vincent Kokert besichtigt den bis auf die Fialköpfe sanierten Turm der Kapelle.

Eine tolle Nachricht aus Schwerin überbrachte Vincent Kokert, Landes- und Fraktionsvorsitzender der CDU M-V, heute, am 18.10.2018, der Gemeinde Klein Vielen die frohe Botschaft, dass das Land Mecklenburg-Vorpommern den dritten Bauabschnitt an der Jahn-Kapelle Klein Vielen über das Programm „identitätsstiftende Projekte“ in Höhe von bis zu 350.600 Euro fördert. (siehe auch hier)
Die Gemeinde Klein Vielen hatte im vergangenen Jahr einen entsprechenden Antrag eingereicht, um mit diesem 3. Bauabschnitt die Restarbeiten an der Kubatur der der Kapelle bewältigen zu können.
Es geht dabei um die Schmuckelemente an der Kapelle: die Restaurierung der 16 Fialen, die Sanierung der 16 Fenster und das Verfugen der Mauer im Erdgeschoss.
Im Schreiben des Ministers für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern an die Bürgermeisterin der Gemeinde heißt es:
Sehr geehrte Frau Reggentin,
ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass aus dem Strategiefonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern Fördermittel für die Sanierung der Jahn-Kapelle in Klein Vielen vorgesehen sind. Eingeplant sind Mittel in Höhe von 350.600 Euro, um den 3. Bauabschnitt der Sanierung der Jahn-Kapelle in Klein Vielen umsetzen zu können.
Die Sanierung und Erhaltung der wertvollen Gebäude ist wichtig für die Wahrung der regionalen Geschichte und Identität. Ich hoffe, dass mit der vorgesehenen Förderung ein großer Schritt dazu beigetragen werden kann. Dafür wünsche ich der Gemeinde Klein Vielen viel Erfolg und gutes Gelingen.
Mit freundlichen Grüßen,
Lorenz Caffier 
Die Gemeinde und die beiden Vereine Klein Vielen e. V. und Förderverein Jahn-Kapelle e. V. bedanken sich ganz herzlich für diese außerordentlich wichtige Unterstützung!

Neues von der Baustelle „Jahn-Kapelle“ 

(September 2018) Es tut sich etwas an der Kapelle. Der 2. Bauabschnitt nähert sich dem Ende. Er diente hauptsächlich der Sanierung der Fassade im Obergeschoss und der Restaurierung des Daches über den Kreuzgewölben der acht Seitenschiffe. Auch die Kreuzgewölbe selbst, die zum Teil eingestürzt waren, mussten restauriert werden.
Zwischendurch unterstützten Freiwillige aus der Gemeinde die Arbeiten dadurch, dass sie über 100 Schubkarren Schutt von den Kreuzgewölben beräumten. Unser „Baustellenreport“ informiert detailliert über die Baufortschritte. Schauen Sie hier selbst nach!

Pflegeeinsatz im alten Gutspark Klein Vielen
Das „Parkpflegeaktiv“

Knapp ein Dutzend Freiwillige trafen sich am Sonnabend, den 23. Juni, im Klein Vielener Gutspark zu einem Pflegeeinsatz. Denn am 30. Juni und 1. Juli findet wieder das traditionelle Parkfest statt und die Besucherinnen und Besuchern sollen sich auf ihren Spaziergängen an dem Park und den Blicken in die mecklenburgische Moränenlandschaft erfreuen können.
Am Sonnabend, den 30. Juni, dem ersten Tag des Parkfestes, öffnen sich um 14 Uhr auch die Bauzauntore an der Kapelle und die Gäste können sich über den Stand der Sanierungsarbeiten informieren.

Beitrag über die Fortschritte an der Jahn-Kapelle in der neuen „Monumente“

Druckfrisch erschien in der neuen Ausgabe Nr. 3-2018 der „Monumente“, des Magazins der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, ein Beitrag von Stefanie Kellner, in dem sie die Baufortschritte, die im Jahr 2017 an der Jahn-Kapelle in Klein Vielen erzielt wurden, beschreibt. Hier können Sie den Beitrag lesen.

Drei Jungstörche flogen aus!

Zwei Jahre lang gab es keinen Nachwuchs bei den Störchen in Peckatel. In diesem Jahr gab es große Hoffnung, dass sich das wieder ändert und – die Hoffnung sollte sich erfüllen.
Trotz der wochenlangen Trockenheit wuchsen vier Jungstörche heran. Es waren sogar fünf, aber einer fiel aus dem Nest und starb an den Folgen eines Sturzes. Letztendlich waren es drei Jungstörche, die flügge wurden und sich im August auf die Reise in ihr Überwinterungsgebiet machen konnten.
Hoffen wir, dass Sie samt ihrer Eltern im nächsten Jahr wohlbehalten nach Mecklenburg-Vorpommern zurückkehren.

Ein Youtube-Film zeigt die Jahn-Kapelle „aus der Luft“.

Hier geht es zu einem netten „Drohnen-Film“ über die Jahn-Kapelle. Der Film zeigt die Kapelle „aus der Luft“ vor Beginn der Sanierungsarbeiten. Der Autor des Filmchens geht aus dem Beitrag nicht hervor.

Ein neues Hinweisschild zur Kapellen-Ruine
in Klein Vielenschild-kapellen-ruine

Jörg Botta, Mitglied im Klein Vielen e.V.  ergriff die Initiative dafür, das bis dahin unscheinbare Hinweisschild auf die Ruine der Jahn-Kapelle in Klein Vielen durch ein auffälligeres zu ersetzen.
Nun wird allen Gästen dadurch, dass nun auch ein Foto von der Kapelle auf dem jetzt größeren Schild zu sehen ist, deutlicher angezeigt, welch ein interessantes Gebäude im ehemaligen Gutspark von Klein Vielen zu entdecken ist.
Bleibt zu erwähnen, dass Jörg Botta das Schild auf eigene Kosten anfertigen ließ. – Herzlichen Dank für diese schöne Spende!